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Die „besonderen Beziehungen“ grün gestalten

WASHINGTON, DC – COP26, der Klimagipfel der Vereinten Nationen, der im November in Glasgow stattfindet, spielt in den politischen Kreisen Großbritanniens und der USA bereits jetzt eine große Rolle. Für den britischen Premierminister Boris Johnson ist der Gipfel eine gute Gelegenheit, die Möglichkeiten eines globalen Vereinigten Königreichs „nach dem Brexit“ zu demonstrieren. Und für US-Präsident Joe Biden stellt er einen ersten Test der Fähigkeiten seiner Regierung dar, sowohl zu Hause als auch im Ausland ihr Versprechen einer führenden Rolle gegen den Klimawandel zu erfüllen.

Der Einsatz könnte kaum höher sein. Allein 2021 versammeln sich die führenden Regierungschefs mindestens sieben Mal, um über globale Krisen wie die COVID-19-Pandemie, ihre wirtschaftlichen Folgen, den Klimawandel, die Ernährungssysteme und den Verlust biologischer Vielfalt zu sprechen. Bei all diesen Diskussionen besteht die zentrale Frage darin, wie wir unsere Volkswirtschaften und Gesellschaften umgestalten können, um den Planeten und uns selbst zu schützen.

Obwohl im Oval Office keine Porträtbüste vom Winston Churchill mehr steht, ist die britische Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten so wichtig wie eh und je. Um den Systemneustart zu erreichen, den der aktuelle Moment erfordert, brauchen wir eine gemeinsame Führung.

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