US dollar note Zhang Peng/Getty Images

Bringt Trump den Dollar um?

SANTA BARBARA – Seit fast einem Jahrhundert wird der US-Dollar als der ultimative sichere Hafen der Finanzwelt betrachtet. Keine andere Währung hat das gleiche Maß an Sicherheit und Liquidität für kumulierten Reichtum versprochen. In schwierigen Zeiten in der Vergangenheit drängten unsichere Anleger und umsichtige Zentralbanken allesamt in Dollar denominierte Vermögenswerte und kauften nicht zuletzt US-Staatsanleihen. Damit könnte nun Schluss sein.

US-Präsident Donald Trumps chaotische Regierung hat das Vertrauen in den Dollar massiv untergraben. Seit seiner Amtseinführung vor einer Phantom-Menschenmenge von Millionen Besuchern hat Trump Streitigkeiten mit einer Regierung nach der anderen provoziert, darunter auch mit Führungen von Verbündeten wie Australien und Deutschland. In jüngster Vergangenheit hat er die Welt an den Rand eines Atomkrieges geführt, als er mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un aneinander geriet.

Der Dollar steht vor einer ernsten Bewährungsprobe. Werden internationale Investoren weiterhin ihr Geld in einem Land anlegen, dessen Präsident das abgeschottete Nordkorea mit „Feuer-und-Zorn“-Drohungen provoziert oder werden sie anderswo finanzielle Zuflucht finden?

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