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shiller126_ANDREW HARNIKAFPGetty Images_trump g7 summit Andrew Harnik/AFP/Getty Images

Trumps Narrativ und die nächste Rezession

NEW HAVEN – Auf dem jüngsten G7-Gipfel schloss US-Präsident Donald Trump seine Ausführungen mit einer Einladung an die versammelten Staats- und Regierungschefs, das Treffen im nächsten Jahr in seinem Doral Country Club in der Nähe von Miami abzuhalten, den er als märchenhafte Welt mit „prachtvollen Bauten“ beschrieb, deren „Festsäle zu den größten und besten in Florida“ gehören.  Dabei handelte es sich um ein weiteres Beispiel für Trumps öffentliches Narrativ, das er seit beinahe einem halben Jahrhundert mit wachsendem Erfolg pflegt.

Beobachten lässt sich das, indem man Trumps Namen in digitalen Nachrichtenquellen wie Google N-Gramme sucht. Sein Narrativ verbreitete sich langsam, aber über lange Zeit, so dass seine Dominanz im öffentlichen Diskurs der Vereinigten Staaten beinahe unplausibel erscheint.

Ein Teil der Begabung Trumps besteht darin, dass er ein Leben lang Dinge tat, die die Verbreitung des Narrativs unterstützten: er zelebrierte den Glamour, umgab sich mit schönen Frauen, die ihn scheinbar anhimmelten und er erweckte immer wieder den Anschein enormen Einflusses.

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