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Trumps 3% Wachstum für die top 1%

CAMBRIDGE – US-Präsident Donald Trump hat geprahlt, dass seine Politik auf viele Jahre hinaus ein nachhaltiges Wachstum von 3-4% hervorbringen würde. Seine Prognose steht im eklatanten Widerspruch zum Urteil vieler Fachleute unter anderem an der Wall Street und bei der US-Notenbank (Fed), die davon ausgehen, dass die USA mit Glück 2% erreichen werden.

Doch besteht die Möglichkeit, dass Trump Recht haben könnte? Und wenn ja, in wieweit wird das dann an seiner Politik liegen? Und wird das höhere Wachstum gravierende langfristige Kosten für die Umwelt und in Bezug auf die Einkommensungleichheit nach sich ziehen? Der Aktienmarkt mag nur an der Wachstumsrate interessiert sein, doch die meisten Amerikaner sollten sich große Sorgen über die Art und Weise machen, wie dieses Wachstum erzielt wird.

Trumps Prognose für das Gesamt-Wirtschaftswachstum der USA ist durchaus nicht verrückt. Ein stetiger Fluss von Wirtschaftsdaten legt nahe, dass sich die jährliche Wachstumsrate auf 2,5% beschleunigt hat, was in etwa in der Mitte zwischen Trumps Prognose und der der Experten liegt. Zudem waren die Beschäftigungszuwächse in den erstens sechs Monaten von Trumps Präsidentschaft robust; es wurden mehr als eine Million Arbeitsplätze geschaffen, und die Aktien markieren neue Höchststände, was beides den höheren Konsum anheizt.

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