Vladimir Putin, Donald Trump and Xi Jinping Mikhail Metzel\TASS via Getty Images

Trumps Außenpolitik und ihre Folgen

BERLIN – Das erste Jahr der Präsidentschaft von Donald Trump ist vorüber. In der Außenpolitik blieben die Ergebnisse dieses ersten Jahres weit unterhalb der Befürchtungen, die von den Ankündigungen des Kandidaten ausgelöst worden waren.

Der neue amerikanische Präsident hat in 2017 nirgendwo – trotz teilweise krachender Rhetorik, etwa im Umgang mit Nordkoreas Diktator Kim Jong Un, dem „ little rocket man“ (Trump) – einen Krieg begonnen. Weder auf der koreanischen Halbinsel, noch im südchinesischen Meer und auch um Taiwan blieb es ruhig.

Die erwartete Konfrontation zwischen Washington und Peking blieb aus, ja im Gegenteil entwickelte sich zwischen dem chinesischen und dem US-amerikanischen Präsidenten persönlich ein gutes Verhältnis. Eine der ersten Amtshandlungen Trumps war der Rückzug der USA aus dem transpazifischen Handelsabkommen, das Peking seit langem zu Fall bringen wollte, da es gegen chinesische Interessen gerichtet war. Peking konnte sein Glück kaum fassen, denn Trump schien China und nicht Amerika „great again!“ machen zu wollen.   

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