A bank teller counts Chinese currency 100 yuan (or Renminbi) notes China Photos/Getty Images

Wird Trump auch noch einen Währungskrieg starten?

SANTA BARBARA – In den letzten Wochen hat die Trump-Regierung eine Reihe von Handels- und Investitionsmaßnahmen eingeleitet, die sich direkt gegen China richten. Trump und seine Berater betrachten China eindeutig als Amerikas wichtigsten „wirtschaftlichen Feind“. Die Frage ist nun, ob sie dem einen Angriff auf den Renminbi, Chinas zunehmend populäre Währung, folgen lassen werden.

Bisher haben die USA hohe Einfuhrzölle von 25% auf Stahl und 10% auf Aluminium verhängt, die Trump persönlich Anfang des letzten Monats angekündigt hatte. Seitdem hat die Regierung Ausnahmen für bestimmte US-Verbündete gemacht und die Zölle gleichzeitig als Verhandlungsmasse genutzt, um anderen Zugeständnisse abzupressen.

China seinerseits ist kein wichtiger Lieferant von Stahl oder Aluminium in die USA. Aber die chinesischen Überkapazitäten setzen die Weltmarktpreise für Stahl und Aluminium unter Druck, und darunter leiden die US-Produzenten. Ziel der Trump-Regierung ist es daher, China zu einer deutlichen Drosselung seiner Produktion zu zwingen.

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