roubini124_Chip SomodevillaGetty Images_trump Chip Somodevilla/Getty Images

Trump und die Wirtschaftsentwicklung

NEW YORK – Die Finanzmärkte haben endlich registriert, dass Donald Trump US-Präsident ist. Angesichts der Tatsache, dass die Welt inzwischen seit zwei Jahren unverantwortliche öffentliche Erklärungen und Tweets des mächtigsten Mannes der Welt erduldet, stellt sich die offensichtliche Frage: „Warum hat das so lange gedauert?“

Zunächst einmal hatten sich bislang viele Anleger gesagt, dass Hunde, die bellen, nicht beißen. Sie waren bereit, Trump einen Vertrauensvorschuss einzuräumen, solange er Steuersenkungen, Deregulierung und andere für den Unternehmenssektor und die Anleger günstige politische Maßnahmen verfolgte. Und viele vertrauten darauf, dass die „Erwachsenen im Raum“ Trump letztlich bremsen und dafür sorgen würden, dass die Politik seiner Regierung die Schutzgitter der Orthodoxie nicht überspränge.

Diese Annahmen erwiesen sich in Trumps erstem Amtsjahr als mehr oder weniger berechtigt, als wirtschaftliches Wachstum und Erwartungen auf steigende Unternehmensgewinne – bedingt durch anstehende Steuersenkungen und Deregulierung – zu einer starken Börsenentwicklung führten. Die US-Aktienindizes stiegen 2017 um mehr als 20%.

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