Mehr Handel statt Hilfe

Das jüngste G-8-Treffen in Schottland, Konzerte und Prominentenaktivismus haben die  internationale Hilfe für Länder und Menschen in Afrika in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Angesichts anhaltender Armut, endlos scheinender Konflikte, der Verbreitung von HIV-AIDS und anderer Infektionskrankheiten ist das begreiflich. Internationale Hilfe kann durchaus positiv wirken, wenn sie zielgerichtet und an Reformen gebunden ist.

Hilfe ist allerdings kein Allheilmittel. Die Tatsache, dass so viele Probleme trotz Milliarden-

Dollar-Hilfe und Jahre der Bemühungen weiterhin bestehen, bringt uns schmerzlich zu Bewusstsein, dass Regierungen diese Hilfe in sinnlose Investitionen stecken können, die wenig ausrichten oder dass das Geld einfach von korrupten Beamten abgezweigt wird. Außerdem ist Hilfe von Natur aus unsicher und die Afrikaner sind auf die Gnade äußerer Mächte angewiesen, auf die sie keinen Einfluss haben.

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