Für eine Freihandelszone EU und USA

WIEN – Die Bestellung von Michael Froman zum US Secretary of Trade bietet einen guten Anlass, darauf hinzuweisen, welche vielfachen Chancen ein EU-USA Freihandelsabkommen für Europa, die USA und die Welt bieten würde.

Die Ausgangslage ist bekannt und gefährlich. Die Weltwirtschaft der drei Geschwindigkeiten (Emerging Markets 6 Prozent Wachstum, USA 2 Prozent, Europa 0 Prozent) zeigt bedenkliche Lähmungserscheinungen. Manche erkennen bereits Währungskriege am Horizont. In einem derart unsicheren Wirtschaftsumfeld voller protektionistischer Fallstricke wäre ein Freihandelszone zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt (USA und EU) mit einem akkumulierten Anteil von 40 Prozent am globalen GDP wichtiger denn je.

Die Verwirklichung des EU Binnenmarktes hat trotz erheblicher Entwicklungsunterschiede innerhalb Europas fast zwei Jahrzehnte lang zu zusätzlichen Wachstumseffekten geführt. Niemand bezweifelt heute die Wachstumsbeschleunigung, die durch den Mercosur in Südamerika erreicht wurde. Freihandel und Wachstum tauchen in der Wirtschaftsgeschichte ebenso als Zwillinge auf wie Protektionismus und Stagnation. Die Verschränkung der US und EU Volkswirtschaft wird daher das Wachstum auf beiden Seiten des Atlantiks stärken.

To continue reading, please log in or enter your email address.

To continue reading, please log in or register now. After entering your email, you'll have access to two free articles every month. For unlimited access to Project Syndicate, subscribe now.

required

By proceeding, you are agreeing to our Terms and Conditions.

Log in

http://prosyn.org/T1NLKEh/de;

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated cookie policy and privacy policy.