Die unlauteren Angriffe auf die Klimaforschung

NEW YORK – In den Wochen vor und nach der Klimakonferenz in Kopenhagen im letzten Dezember geriet die Wissenschaft vom Klimawandel unter scharfen Beschuss durch Kritiker, die behaupten, dass die Klimaforscher absichtlich Beweise unterdrückt hätten – und dass die Wissenschaft selbst überhaupt höchst fragwürdig sei. Den Welt-Klimarat IPCC, ein weltweites Expertenteam, das mit der Beurteilung des aktuellen Standes der Klimawissenschaft betraut ist, beschuldigte man einseitiger Tendenzen.

Die Weltöffentlichkeit ist aufgrund dieser Attacken irritiert. Wenn sich die Experten schon nicht einigen können, ob es eine Klimakrise gibt, warum sollen dann die Staaten Milliarden für deren Bewältigung ausgeben?

Tatsache ist, dass die – wenigen, aber in ihren Angriffen umso aggressiveren – Kritiker eine Taktik anwenden, an der sie schon seit über 25 Jahren feilen. Während ihrer langen Kampagnen haben sie wissenschaftliche Unstimmigkeiten maßlos aufgebauscht, um Maßnahmen gegen den Klimawandel zu stoppen, wobei Partikularinteressen wie Exxon Mobil für die Finanzierung der Kampagnen aufkommen.

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