Der PC wird 25

Im August 1981 führte IBM den Personalcomputer 5150 ein. Er war eigentlich nicht der erste Personalcomputer, aber er erwies sich als der Personalcomputer schlechthin und revolutionierte nicht nur das Geschäftsleben, sondern auch die Art und Weise, wie die Menschen über die Welt dachten.

Der PC des Jahres 1981 stellte einen Bruch gegenüber dem bisherigen Geschäftsmodell von IBM dar, wonach das Unternehmen Computer nicht verkaufte, sondern verleaste. Mit dem 5150 stieg IBM in die Massenproduktion eines standardisierten Gebrauchsgutes ein, bei dem von anderen Unternehmen gefertigte Komponenten zum Einsatz kamen. „Big Blue“ (wie IBM auch genannt wird) erlaubte es anderen Gesellschaften (namentlich der noch in den Kinderschuhen steckenden Firma Microsoft), seine Software zu entwickeln.

Keine gute Tat bleibt unbestraft: Indem es den PC herausbrachte, zerstörte IBM sich als Unternehmen praktisch selbst. Seine Innovation brachte eine enorme Zahl neuer, dynamischer Unternehmen hervor, und um mit ihnen konkurrieren zu können, war IBM gezwungen, sich selbst völlig neu zu erfinden – nur ein Beispiel für die gesellschaftliche Transformationswirkung des PC.

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