Die Globalisierung der Wissenschaft

SAN FRANCISCO: Die Wissenschaft ist eine Hinweisquelle von unschätzbarem Wert für Privatpersonen und Regierungen. Teilweise ist dies so, weil Wissenschaftler häufig die zukünftigen Folgen aktueller Maßnahmen vorhersagen können.

So wissen wir etwa, dass jemand, der pro Tag zwei Päckchen Zigaretten raucht, rund 40 Jahre später vermutlich ein ernstes Krebsproblem haben wird. Und die Wissenschaft sagt vorher, dass sich die Klimaerwärmung weiter fortsetzen wird, wenn wir unseren weltweiten Verbrauch an Öl und Kohle nicht drastisch einschränken. Sie wird das Volumen der Ozeane erhöhen und in der Arktis und der Antarktis enorme Mengen von Eis zum Schmelzen bringen – und so einen katastrophalen Anstieg des Meeresspiegels verursachen.

Dies sind nur zwei Beispiele unter tausenden, bei denen es für die Entscheidungsträger sinnvoll wäre, das, was die Wissenschaft über die Zukunft vorhersagen kann, zur Kenntnis zu nehmen. Und doch: Wenn Entscheidungen getroffen werden, bei denen viel auf dem Spiel steht, bleiben wissenschaftliche Erkenntnisse nur allzu oft unbeachtet.

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