Paul Lachine

Die Zukunft von Chinas Wachstum

PEKING – Die Konjunkturabschwächung in China hat in den vergangenen Wochen Schlagzeilen gemacht. Ob sie von Dauer sein wird oder nur eine vorübergehende Anpassung ist -amp der chinesischen Regierung steht in jedem Fall viel Arbeit bevor, wenn sie mittel- und langfristig die Grundlagen für eine starke wirtschaftliche Leistung legen will.

Trotz des außerordentlichen Wachstums seit Beginn der Umstellung auf die Marktwirtschaft 1979 steht China vor mehreren Problemen gleichzeitig: zunehmende Ungleichheit, eine erhebliche und fortschreitende Beschädigung der Umwelt, hartnäckige außenwirtschaftliche Ungleichgewichte und eine alternde Gesellschaft.

Glücklicherweise berücksichtigt Chinas zwölfter Fünfjahresplan (2011-2015) die Notwendigkeit, die marktorientierte Reform zu vertiefen, das Entwicklungsmodell des Landes zu verändern und sich auf die Qualität des Wachstums, auf Strukturreformen und soziale Beteiligung zu konzentrieren, um das Entwicklungsgefälle zwischen Stadt und Land zu überwinden und die aufkommende Einkommensungleichheit anzugehen. Entsprechend diesem mutigen, langfristigen Ansatz schlägt ein neuer Bericht, China 2030: Building a Modern, Harmonious, and Creative High-Income Society[China 2030: Die Schaffung einer modernen, harmonischen und kreativen Hocheinkommens-Gesellschaft] Reformen vor, die mein Land braucht, um bis 2030 eine reife, gut funktionierende Marktwirtschaft aufzubauen.

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