Margaret Scott

Das ewige Leben amerikanischer Megabanken

WASHINGTON, D.C.: Die Weltwirtschaft steht vor einem großen Problem: Die größten Banken in den USA bleiben weiterhin „too big to fail“ – zu groß, um sie scheitern zu lassen. Wenn also eine von ihnen in ernste Schwierigkeiten gerät, muss der Staat sie retten, weil die Folgen, täte er nichts, einfach zu beängstigend sind.

Dieses Problem wird weithin anerkannt, nicht nur von Regierungsvertretern, sondern auch von den Bankern selbst. Tatsächlich herrscht nahezu Einmütigkeit, dass dies eine der wichtigsten politischen Prioritäten sei. Selbst Jamie Dimon, der mächtige Chef der riesigen JP Morgan Chase, betont, mit „too big to fail“ müsse Schluss sein.

Nur leider wird der von der Regierung Obama vorgeschlagene Ansatz, die Situation zu ändern – der inzwischen im US-Kongress aufgegriffen wurde – nicht funktionieren.

To continue reading, please log in or enter your email address.

To continue reading, please log in or register now. After entering your email, you'll have access to two free articles every month. For unlimited access to Project Syndicate, subscribe now.

required

By proceeding, you are agreeing to our Terms and Conditions.

Log in

http://prosyn.org/tl2bb13/de;

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated cookie policy and privacy policy.