Die Wirtschaftspolitik der strategischen Abgrenzung

NEW DELHI – Auf ihrem letzten Gipfel in Cannes haben die G-20-Länder die dahinsiechende Doha-Entwicklungsrunde multilateraler Handelsgespräche zu den Akten gelegt und damit möglicherweise beerdigt. Die krisenmüden Kontinente Europa und Amerika erleben zu Hause eine Welle des Protektionismus und versuchen, Wege zur Abwehr der intransparenten Wettbewerbsfähigkeit des chinesischen Handels zu finden.

US-Präsident Barack Obama richtet seine Aufmerksamkeit vom Atlantik auf den Pazifik und hat jetzt, mit China im Blickfeld, eine neue regionale Handelsinitiative bekannt gegeben. Warum waren die USA nicht willens, die Doha-Runde weiter zu verfolgen, streben aber ein regionales Freihandelsabkommen an?

Die Antwort liegt darin, dass es bei der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) zwischen Obama und den Regierungen acht weiterer pazifischer Volkswirtschaften – Australien, Brunei, Chile, Malaysia, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam – nicht nur um Handel geht.

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