Krankheiten durch globale Erwärmung

Heute bezweifeln nur noch wenige Wissenschaftler, dass sich die Erdatmosphäre erwärmt. Die meisten stimmen auch darin überein, dass sich der Grad der Erwärmung mit zunehmend zerstörerischen Folgen beschleunigen könnte. Schon Schulkinder können einige projizierte Ergebnisse vortragen: Die Ozeane erwärmen sich, die Gletscher schmelzen ab und lassen den Meeresspiegel ansteigen, so dass Salzwasser die Küstenniederungen überschwemmen; die landwirtschaftlichen Gebiete werden sich verlagern.

Doch sind die weniger vertrauten Wirkungen der globalen Erwärmung - namentlich, ernsthafte medizinische Störungen des Menschen - kaum weniger beunruhigend. Viele plagen uns bereits.

Unmittelbaren Folgen sind in erster Linie, dass die globale Erwärmung bis zum Jahr 2020 vermutlich zur Verdoppelung der Anzahl an Todesfällen aufgrund von Hitzewellen führen wird. Längere Hitzeperioden können für mehr Smog und die Ausbreitung derjenigen Allergene sorgen, welche die Symptome der Atemwegserkrankungen auslösen.

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