Paul Lachine

Den Kampf gegen den Hunger entschlossen angehen

BRÜSSEL - Dieses Jahr ist wahrlich nicht arm an Gipfelereignissen. Der Welternährungsgipfel, der vom 16. bis 18. November in Rom stattfindet, könnte darüber leicht aus dem Blick geraten. Damit täte man diesem Ereignis aber unrecht, denn der Gipfel setzt drei eng miteinander verknüpfte Themen endlich wieder auf die politische Tagesordnung, die zu den wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit zählen: Ernährungssicherheit, Artenvielfalt und Klimawandel.

Wir alle sind gemeinsam im Begriff, den Kampf gegen den Hunger in der Welt zu verlieren.  Über eine Milliarde Menschen auf diesem Planeten können heute ihren täglichen Nahrungsmittel-Grundbedarf nicht decken, und in den Entwicklungsländern verschlechtert sich die Lage ständig. 

Dieser Umstand ist schon für sich genommen völlig inakzeptabel. Wie kann es sein, dass wir im 21. Jahrhundert zwar in der Lage sind, Leute auf den Mond und wieder zurück zu transportieren, aber nicht alle Menschen auf diesem Planeten ernähren können?  Die politisch Verantwortlichen müssen aber auch erkennen, dass der Nahrungsmittelmangel eng mit den langfristigen Folgen der Wirtschaftskrise und dem anhaltenden Klimawandel verknüpft ist und eine Bedrohung für die Weltgemeinschaft darstellt.

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