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Prima Klima?

Mit dem Ende des Kalten Krieges sind alle Barrieren gefallen und die Weltwirtschaft hat sich fundamental verändert. Bis 1989 umfasste der Weltmarkt etwa 800 Millionen bis 1 Mrd. Menschen, heute sind es dreimal so viele, Tendenz steigend.

Wir erleben gegenwärtig eine der dramatischsten Revolutionen der modernen Geschichte, die allerdings kaum merklich daher kommt. Denn aus dem bisherigen globalen Minderheitsprogramm „westliche Konsumgesellschaft“ wird ein alternativloses Mehrheitsprogramm, an dem sich bis zur Mitte des Jahrhunderts tendenziell 7 Mrd. Menschen orientieren werden.

Denn der Westen hat das Wirtschaftsmodell des 21. Jahrhunderts mit einem unerhört hohen Lebensstandard gesetzt und dem werden im Zeitalter der Globalisierung nahezu alle anderen Nationen und Regionen zu folgen versuchen, koste es, was es wolle.

Als zu Beginn der 70er Jahre der Club of Rome seine berühmte Studie über „Die Grenzen des Wachstums“ vorlegte, erregte diese großes Aufsehen. Im Laufe der Jahre aber machte sich eher Häme breit, denn die Weltwirtschaft wuchs unverdrossen weiter und hat mit der gegenwärtigen Globalisierung ein Wachstum erreicht, das anscheinend keine Grenzen zu kennen scheint.