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Die digitale Kluft bei der Entwicklung

STOCKHOLM – Am 25. September werden die Staats- und Regierungschefs der Welt in New York zusammenkommen, um die neuen nachhaltigen Entwicklungsziele zu verabschieden. Diese umfassen 17 Ziele und 169 damit verbundene Unterziele und sind das Ergebnis umfassender politischer Verhandlungen. Sie werden für die nächsten 15 Jahre der Maßstab für die Erreichung der übergeordneten Zielsetzung der internationalen Gemeinschaft sein: „die Armut in all ihren Formen überall zu beenden“.

Es sind noble und mit Sicherheit ehrgeizige Ziele. Und doch bleiben sie in einer Zeit profunden wissenschaftlichen und technologischen Wandels bemerkenswert konventionell. Die Informationstechnologie – die maßgebliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung dieses Jahrhunderts – wird nur kurz am Rande (in einem der Unterziele) erwähnt. Nirgends in dem Dokument gibt es auch nur einen Hinweis auf die revolutionäre Rolle, die die sich anbahnende Explosion von Konnektivität, Informationen und Daten bei der Beendigung der Armut spielen könnte.

Dass die Informationstechnologie enorme Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum haben wird, steht außer Frage. Regierungen, Politiker und internationale Organisationen müssen das Potenzial des Internets für die Zwecke der globalen Entwicklung und der Stärkung des Einzelnen nutzen.

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