Portrait of a young girl.

Keine Hinterlassenschaften für unsere Kinder

STOCKHOLM – Unsere Generation hat eine einzigartige Gelegenheit. Wenn wir uns Mühe geben, könnten wir die Ersten in der menschlichen Geschichte sein, die ihren Kindern nichts hinterlassen: keine Klimagasemissionen, keine Armut und keine Verluste im Bereich der Artenvielfalt.

Das ist der Kurs, den die weltweiten Staats- und Regierungschefs absteckten, als sie sich am 25. September bei den Vereinten Nationen in New York trafen, um die Ziele nachhaltiger Entwicklung (ZNEs) zu verabschieden. Diese 17 Ziele reichen von der Beendigung der Armut und der Verbesserung der öffentlichen Gesundheit bis hin zum Schutz der Biosphäre unseres Planeten und der Bereitstellung von Energie für alle. Sie gingen hervor aus dem größten Gipfeltreffen in der Geschichte der UN, der „Rio+20“-Konferenz von 2012, gefolgt von den umfassendsten Beratungen, die die UN jemals durchgeführt haben.

Anders als die ihnen vorangegangenen Millenniumziele, die sich fast ausschließlich auf die Entwicklungsländer konzentrierten, sind diese neuen globalen Ziele allgemeingültig und finden auf alle Länder gleichermaßen Anwendung. Ihre Verabschiedung zeigt die weit verbreitete Erkenntnis, dass alle Länder die Verantwortung für die langfristige Stabilität der natürlichen Zyklen der Erde teilen, auf denen die Fähigkeit des Planeten, uns zu unterstützen, beruht.

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