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Die Zukunft der Fischfarmen

NEW HAVEN – Die Nachfrage nach Meeresfrüchten steigt immer weiter, und das wird sich auch in diesem Jahrhundert nicht ändern. Die einzige Möglichkeit, sie zu decken, ist Aquakultur. Aber während die Aquakultur der nächsten Generation ökologisch weitaus verantwortlicher sein wird als ihre Vorgänger, wird sie auch erheblich mehr Energie verbrauchen. Wenn diese zusätzliche Energie nicht sauber und preiswert ist, können neue Aquakultur-Technologien unsere übergeordneten Umwelt- und Klimaziele nicht einhalten.

Die steigende Nachfrage nach Meeresfrüchten ist gut, bis zu einem gewissen Punkt. Fisch ist effizienter als Schwein oder Rind, weil weniger Aufwand betrieben werden muss, um dieselbe Menge an Protein zu erzeugen. Während also der globale Proteinverbrauch weiter steigt, ist es durchaus sinnvoll, dass ein beträchtlicher Teil davon aus dem Meer kommt.

Auf der anderen Seite birgt die steigende Nachfrage nach Meeresfrüchten erhebliche ökologische Risiken. Laut der UN-Welternährungsorganisation ist fast ein Drittel der globalen Fischbestände bereits auf einen nicht mehr nachhaltigen Rest verringert. Das bedeutet, dass die frei lebenden Populationen sich nicht mehr so schnell regenerieren können, wie sie gefischt werden. Und da die frei lebenden Populationen die steigende Nachfrage nicht mehr abdecken können, muss mehr Fisch in Kulturen gezüchtet werden.

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