Skip to main content

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated Cookie policy, Privacy policy and Terms & Conditions

jochnick1_John MilnerSOPA ImagesLightRocket via Getty Images_farmer John Milner/SOPA Images/LightRocket via Getty Images

Die Sicherung von Landrechten bedeutet weniger Migration

SEATTLE – Die Versorgung der Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln ist gefährdet. Das war die deutliche Warnung in einem kürzlich erschienenen Bericht des Weltklimarates (IPCC) über Klimawandel und Landnutzung. Die Zeichen sind bereits allgegenwärtig. Hunderte von Millionen Menschen weltweit leiden an Hunger und Unterernährung, was eine der größten Massenmigrationen der jüngsten Vergangenheit nach sich zieht. Damit Menschen dort bleiben können, wo sie sind, bedarf es in erster Linie der Stärkung ihres Rechts dort zu sein.

Die Verbesserung der Ernährungssicherheit angesichts des sich verschärfenden Klimawandels, so die Schlussfolgerung des Weltklimarates, erfordert ein radikales Umsteuern bei der Landnutzung. Unter anderem müssen Bauern landwirtschaftliche Praktiken – wie effizientere Bewässerung, Terrassierung und Agroforstwirtschaft – einführen, die die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel verbessern, Boden und Bäume erhalten und die Produktion steigern.

Doch Millionen von Landbewohnern mangelt es an der Stabilität oder an den Möglichkeiten, in einen solchen Wandel zu investieren, was weitgehend auf ungesicherte Landrechte zurückzuführen ist. Während der Klimawandel immer stärker wird, haben sie zunehmend Probleme ihre Existenzgrundlage aufrechtzuerhalten und ihre Versorgungssituation mit Nahrungsmitteln wird immer angespannter. Viele ländliche Familien können kaum überleben, geschweige denn der Armut entkommen.

We hope you're enjoying Project Syndicate.

To continue reading, subscribe now.

Subscribe

Get unlimited access to PS premium content, including in-depth commentaries, book reviews, exclusive interviews, On Point, the Big Picture, the PS Archive, and our annual year-ahead magazine.

Help make our reporting on global health and development issues stronger by answering a short survey.

Take Survey

https://prosyn.org/pgWPK9kde;
  1. pisaniferry106_Mark WilsonGetty Images_phase one agreement trump china  Mark Wilson/Getty Images

    Explaining the Triumph of Trump’s Economic Recklessness

    Jean Pisani-Ferry

    The Trump administration’s economic policy is a strange cocktail: one part populist trade protectionism and industrial interventionism; one part classic Republican tax cuts skewed to the rich and industry-friendly deregulation; and one part Keynesian fiscal and monetary stimulus. But it's the Keynesian part that delivers the kick.

    4
  2. yu49_ShengJiapengChinaNewsServiceVCGviaGettyImages_G20trumpjinpingshakehands Sheng Jiapeng/China News Service/VCG via Getty Images

    PS Say More: Keyu Jin

    Keyu Jin assesses the “phase one” US-China trade deal, questions whether the US can ever accept China’s development model, and highlights a key difference in how the Hong Kong protests are viewed inside and outside China.