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Inseln der Klimabemühungen

KINGSTON/SUVA – Kleine Entwicklungsländer wie unsere, die auf Inseln liegen, sind ein Barometer für das weltweite Engagement für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung. Werden unsere Bemühungen und Fortschritte auf nationaler Ebene durch mutiges internationales Handeln ergänzt, geht es unseren Volkswirtschaften und Gesellschaften gut. Weltweite Untätigkeit gegen den Klimawandel hingegen bedroht unseren Lebensstil, unsere Entwicklung und unsere Anpassungsbemühungen an die globale Erwärmung.

Die existenzielle Bedrohung durch den Klimawandel hat uns, die Ministerpräsidenten zweier Inselstaaten, dazu veranlasst, in unseren eigenen Ländern entschiedene Maßnahmen zu ergreifen. Und wir fordern die Staatschefs der Industrieländer dringend auf, uns und anderen Inseln beim Kampf gegen die globale Erwärmung stärker zu helfen – und dies bereits beim Klima-Aktions-Gipfel der Vereinten Nationen am 23. September in New York.

Obwohl kleine Inseln zum Klimawandel am wenigsten beitragen, leiden wir unter seinen Folgen am stärksten. Dies liegt teilweise an unserer geringen Größe und unseren schwachen Volkswirtschaften. Außerdem haben extreme Wetterereignisse, steigende Meeresspiegel und andere Gefahren enorme Auswirkungen auf unsere Bevölkerung, unsere wichtige Infrastruktur und unsere größten Wirtschaftsbereiche. Die jüngsten Zerstörungen durch den Hurrikan Dorian auf den Bahamas sind das beste Beispiel dafür, wie verletzlich kleine Inseln sind.

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