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Gesetzliche Regelungen für staatliche Investitionsfonds?

WIESBADEN – Staatlich kontrollierte Investitionsfonds aus dem Ausland  - so genannte Sovereign Wealth Funds (SWFs) – stehen momentan im Zentrum einer heftigen Debatte. Die USA und Frankreich haben ihre Bedenken publik gemacht. Auch in Deutschland konzentriert sich die Debatte auf die politische und wirtschaftliche Bedeutung der SWFs für die Zukunft des Landes.

Verschärft wird das Problem durch den wachsenden Wohlstand einer Reihe von Ländern, von denen manche früher unter sozialistischer oder kommunistischer Herrschaft standen. China, Russland, Indien und die Golfstaaten haben ihren Reichtum zum immensen Vorteil des Welthandels in die Weltwirtschaft eingebracht.

Die Offenheit der deutschen Märkte macht diese für den internationalen Handel besonders attraktiv. An dieser Offenheit wird sich auch nichts ändern, doch es gibt manche Forderung nach einem Sicherheitszaun – mit anderen Worten: nach Schutzmaßnahmen.

So sind beispielsweise russische Investoren interessiert, einen bedeutenden Anteil am deutsch-französischen Luft- und Raumfahrtunternehmen EADS zu erwerben, an dem eine russische Bank bereits einen 5-%-Anteil hält. In den Augen vieler unterstreicht dieses Angebot eine Änderung im Verhalten der Investoren. Aber was genau hat sich geändert?