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Die lebensrettende Kraft der Sexualerziehung

NEW YORK – Als ich in meinem Heimatland Sri Lanka die achte Klasse besuchte, konnte ich meinen ersten Sexualkundeunterricht kaum erwarten. In unseren frühen Teenager-Jahren waren meine Klassenkameradinnen und ich, was Geschlecht und Sexualität betrifft, ebenso neugierig wie ahnungslos. Anstatt aber überzeugende Antworten auf drängende Fragen über unseren Körper, unsere Beziehungen und unsere Sexualität zu bekommen, gab man uns einfach ein Kapitel in einem Buch zu lesen und ließ uns die Sachen selbst herausfinden. Millionen junger Menschen aus der ganzen Welt machen ähnliche Erfahrungen, oft mit ernsthaften negativen Folgen.

Ebenso wie es unverantwortlich wäre, einem Kind einen Sportwagen zu geben, ohne ihm das Fahren beizubringen, ist es gefährlich, den Körpern junger Menschen zu erlauben, sich schneller zu entwickeln als ihr Wissen über Geschlecht und Sexualität. Ohne verlässliche Informationen erhöht sich das Risiko sexuell übertragbarer Krankheiten – einschließlich HIV – und die Anzahl der Schwangerschaften unter Jugendlichen. Dies kann nicht nur die Mutter, das Kind oder allen beiden das Leben kosten, sondern auch die Armut über Generationen hinweg fortschreiben.

Sogar jene, die nicht sexuell aktiv sind, müssen die Veränderungen verstehen, die in ihren Körpern vorgehen. Das ist für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden wichtig. Vielerorts fangen Mädchen an zu menstruieren, ohne zu wissen, was mit ihnen geschieht. So können sie ihre Gesundheit und Hygiene nicht schützen – und erleben über einen ganz natürlichen Vorgang oft tiefe Scham.

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