Paul Lachine

Wir treten beim Handel auf der Stelle

NEW YORK: Treffen der Staats- und Regierungschefs der G20 bekräftigen regelmäßig die Wichtigkeit der Aufrechterhaltung und Stärkung der Offenheit des Handels. Der G20-Gipfel im Juni in Toronto macht dabei, auch wenn dort nicht sonderlich viel zum Handel geäußert wurde, keine Ausnahme. Doch geredet wird viel; der Ankündigungspolitik der (im Allgemeinen handelsfreundlichen) Erklärungen entsprechende Taten freilich bleiben aus.

Das Paradoxe daran ist, dass dies bisher geholfen hat, dem Protektionismus Zügel anzulegen. Denn schließlich bedarf es auch für ein „Rollback“ des offenen Handels des Tätigwerdens. Wir treten also, um beim Handelsjargon zu bleiben, überwiegend auf der Stelle.

Doch der Mangel an Aktivismus beim Handel bedeutet auch, dass wir keine Fortschritte bei der Liberalisierung des Handels machen. Die langjährige Doha-Runde multilateraler Handelsverhandlungen scheint für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt.

To continue reading, please log in or enter your email address.

To access our archive, please log in or register now and read two articles from our archive every month for free. For unlimited access to our archive, as well as to the unrivaled analysis of PS On Point, subscribe now.

required

By proceeding, you agree to our Terms of Service and Privacy Policy, which describes the personal data we collect and how we use it.

Log in

http://prosyn.org/WuNh8TP/de;

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated cookie policy and privacy policy.