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wind turbine Bloomberg/Getty Images

Der richtige Zeitpunkt für Klimaschutzmaßnahmen

PARIS – In den rund drei Jahrzehnten, seit der Klimawandel zu einem globalen Thema wurde, gingen die Regierungen die meiste Zeit optimistisch davon aus, dass sich ein grüner Übergang im Laufe der Zeit von ganz allein einstellen wird, wenn steigende Preise für fossile Brennstoffe die Verbraucher in Richtung kohlenstoffarmer Alternativen drängen. Das Hindernis, so glaubte man, läge auf der Produktionsseite, da sprudelnde Renditen aus Investitionen in Ölfelder zu immer ehrgeizigeren Explorationsvorhaben führen würden.

Heute hat sich das Blatt gewendet. Angesichts eines bei rund 40 US-Dollar pro Fass stagnierenden Ölpreises brauchen die Unternehmen im Bereich fossiler Brennstoffe keine Regierungen, die ihnen einen Investitionsstopp nahelegen. Die Herausforderung liegt mittlerweile auf der Verbraucherseite der Gleichung. Angesichts derartig niedriger Treibstoffpreise, stellt sich die Frage, was zu tun ist, um Verbrauchsmuster zu verändern.

Natürlich gibt es einige Anzeichen dafür, dass billigere Energie für ausreichend Wachstum sorgen könnte, um die Ölpreise wieder nach oben zu treiben. Doch niemand prognostiziert, dass der Wiederanstieg hoch genug ausfallen wird, um jene radikale Transformation in Gang zu bringen, derer es bedarf, damit die Länder ihre Ziele zur Reduktion der Emissionen erreichen. 

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