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Die Rettung der nuklearen Nichtverbreitung

Als deklarierter atomwaffenfreier Staat hat sich Indonesien immer für die Nichtverbreitung von Atomwaffen - ja, für eine atomwaffenfreie Welt - engagiert. Nun allerdings befinden sich die Bemühungen um die Nichtverbreitung von Atomwaffen in großen Schwierigkeiten, da Länder wieder einmal versucht sind, manches in Vergessenheit geraten zu lassen.

Über mehr als drei Jahrzehnte bildete der Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV oder Atomwaffensperrvertrag) die Grundlage für das weltweite Nichtverbreitungsregime, das auf der wachsenden Anerkennung gesetzlicher und normativer Standards beruht, die dadurch geschaffen wurden. Immer mehr Staaten bemühen sich um die Einhaltung es Atomwaffensperrvertrages, wodurch beinahe universelle Akzeptanz hergestellt werden konnte.

Allgemein macht sich jedoch das Gefühl breit, dass die Umsetzung des Vertrages nicht den Erwartungen entspricht, vor allem nicht im Hinblick auf die nukleare Abrüstung. Überdies bestehen zunehmend Bedenken hinsichtlich der Nichteinhaltung des Vertrages und den damit verbundenen Risiken der Verbreitung von Kernwaffen - vor allem in problematischen Staaten Asiens oder, noch unheilvoller, unter Privatpersonen und terroristischen Organisationen.

Was kann nun angesichts dieser Bedrohungen getan werden, um das Nichtverbreitungsregime zu stärken?