Shark marine environment Sebastien Filion/Stuart Cove's/Flickr

Tod und Hoffnung auf hoher See

HALIFAX, KANADA – Haie und ihre Vettern, die Rochen, sind älter als die Dinosaurier. Sie haben das katastrophale Massenaussterben überlebt, das Tyrannosaurus Rex und alle anderen ausgelöscht hat und auch das Massensterben am Übergang vom Perm zum Trias, dem rund 96% aller meeresbewohnenden Arten zum Opfer gefallen sind. Sogar die jüngeren Abstammungslinien der Haie, zu denen etwa die Hammerhaie gehören, gibt es schon seit über 30 Millionen Jahren.

Und doch ist es innerhalb von nur wenigen Jahrzehnten so weit gekommen, dass ein Viertel aller Haie und Rochen vom Aussterben bedroht ist. Wir tragen die Schuld daran – und wir sind dafür verantwortlich, es wieder in Ordnung zu bringen.

Es geht nicht nur um die Hai- und Rochenbestände. Viele andere Komponenten der biologischen Vielfalt der Meere – vor allem Korallen, Meeressäuger, Seevögel und Meeresschildkröten – ringen darum, den vom Menschen verursachten Belastungen standzuhalten. Infolgedessen laufen marine Ökosysteme Gefahr, aus den Fugen zu geraten und an Stabilität und Produktivität zu verlieren.

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