Young offenders institution in the UK Andrew Aitchison/Getty Images

Investitionen in soziale Wirkung zahlen sich aus

LONDON – Außergewöhnlich gute Ideen sind dünn gesät. Der Fortschritt stellt sich in der Regel erst allmählich und Schritt für Schritt ein. Doch manchmal kann eine großartige Idee – auch wenn sie sich anfangs bescheiden präsentiert – unsere Sichtweise auf das Mögliche grundlegend verändern.

Ein kleines, vor zehn Jahren konzipiertes soziales Experiment mit Hilfsmaßnahmen für 2.000 junge Straftäter im ostenglischen Peterborough zahlte sich letzte Woche im wahrsten Sinne des Wortes aus. Noch wichtiger: das Experiment von Peterborough wurde zum Leitfaden für die Investition hunderter Millionen Dollars in soziale Reformen. 

Während der Amtszeit der letzten Labour-Regierung arbeitete ich gemeinsam mit einem der bedeutendsten Unternehmer und Philanthropen, Sir Ronald Cohen, an der Einführung des weltweit ersten Sozialen Wirkungskredits (SWK). Aus Sorge um die Rückfallquote unter jungen Straftätern überzeugten Sir Ronald und seine Kollegen eine Investorengruppe, ein innovatives Programm maßgeschneiderter persönlicher Betreuung und Förderung für junge Menschen zum Zeitpunkt ihrer Haftentlassung zu unterstützen.

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