solar and wind power Philippe Huguen/AFP/Getty Images

Paris ist nicht die Lösung

KOPENHAGEN – Der Rückzug der USA vom Pariser Klimaabkommen durch Präsident Donald Trump lässt das Land ohne eine politische Strategie in Bezug auf die globale Erwärmung zurück. Dies ist alarmierend. Doch die weltweite Reaktion – eine verstärkte Betonung des Abkommens in Opposition gegen Trump – bietet ebenfalls Anlass zur Sorge.

Trumps Entscheidung hat zwei einander widersprechende Antworten nach sich gezogen, die zudem häufig von ein und denselben Personen geäußert werden.

Einerseits erzählt man uns, dass dieser Schritt den Planeten gefährde. Der frühere US-Vizepräsident Al Gore sagt, dass Trump „die Fähigkeit der Menschheit zur Lösung der Klimakrise“ beeinträchtige. Unternehmensführer Tom Steyer erklärt, dass das Pariser Abkommen „wesentlich dafür sei, unseren Kindern eine gesunde, sichere und wohlhabende Welt zu hinterlassen“, und poltert gegen den „verräterischen Kriegsakt“ des Präsidenten.

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