Kryssia Campos/Contributor

Die datengetriebene Stadt

SAN JOSÉ – Was sehen wir, wenn wir auf unser Telefon oder Tablet blicken? Pixel? Bilder? Digitale Ablenkungen? Ich sehe Daten.

Tag für Tag erzeugen wir enorme Mengen von Informationen – eine binäre Spur von Brotkrumen, die ein Abbild unserer Interessen, Gewohnheiten und Interaktionen hinterlässt. Für diejenigen von uns, die sich mit städtischer Planung beschäftigen, können diese unzusammenhängenden Datensätze eine Vielzahl von Möglichkeiten bieten. Wenn Benutzerdaten richtig gehandhabt werden, können sie Planern dabei helfen, Städte zu bauen, die viel stärker den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen entsprechen.

Dabei gibt es nur ein Problem: Die Welt ertrinkt geradezu in Daten. Um all diese Informationen, die die Menschen unabsichtlich produzieren, nutzen zu können, müssen die Planer bei der Sammlung und Analyse der Daten erhebliche Fortschritte machen. Und auch ihr Austausch zwischen der Öffentlichkeit und dem privaten Sektor muss erleichtert werden. Haben wir dabei Erfolg, können wir einige der weltweit größten Probleme leichter lösen – von der Armut bis hin zum Klimawandel.

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