South Korea missile Getty Images

Der einzige Weg nach vorne im Falle Nordkoreas

SEOUL – Könnte die Welt bald einen weiteren verheerenden Krieg auf der koreanischen Halbinsel erleben? Diese Frage ist heute beherrschendes Thema in vielen Gesprächen.

Freilich sind die Bedenken hinsichtlich des Atomwaffenprogrammes des nordkoreanischen Regimes nicht neu. Die Vereinigten Staaten versuchten dieses Problem im Jahr 1994 mit dem Genfer Rahmenabkommen zwischen den USA und Nordkorea zu lösen; doch diese Bemühungen scheiterten aufgrund von Maßnahmen, die auf beiden Seiten ergriffen -  und nicht ergriffen - wurden. Im Jahr 2006 zündete dann Kim Jong-ils Regime die erste Atombombe und brachte das Thema damit wieder direkt auf die Agenda des UNO-Sicherheitsrates.

Im darauffolgenden Jahrzehnt führte Nordkorea fünf weitere Atomtests durch – den jüngsten im September – und demonstrierte damit die nötige technologische Kompetenz, um moderne thermonukleare Waffen zu entwickeln. Und unter Kim Jong-uns Führerschaft eskalierte die Situation weiter, als das Regime begann, entscheidende Fortschritte in Richtung der Entwicklung von Interkontinentalraketen zu machen, die in der Lage sind, das US-Festland zu treffen. Diese Entwicklung fiel mit dem Beginn der Präsidentschaft von US-Präsident Donald Trump zusammen, der einen neuen Ansatz im Bereich internationaler Angelegenheiten versprach.

To continue reading, please log in or enter your email address.

To read this article from our archive, please log in or register now. After entering your email, you'll have access to two free articles from our archive every month. For unlimited access to Project Syndicate, subscribe now.

required

By proceeding, you agree to our Terms of Service and Privacy Policy, which describes the personal data we collect and how we use it.

Log in

http://prosyn.org/NkjM0aa/de;

Handpicked to read next

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated cookie policy and privacy policy.