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gotmark1_Sen Li_Getty Images_hongkong Sen Li/Getty Images

Die Welt und die UN müssen das Bevölkerungswachstum verringern

GÖTEBORG/LONDON – Am 24. und 25. September treffen sich die Politiker aus aller Welt bei den Vereinten Nationen in New York, um die Fortschritte bei der UN-Agenda für 2030 und ihren 17 Zielen Nachhaltiger Entwicklung (ZNE) zu bewerten. Die ZNE, zu denen gehört, „die Armut zu beenden, den Planeten zu schützen und den Wohlstand für alle zu sichern“, sind lobenswert und beschreiben die Art von Welt, die viele von uns im Jahr 2030 erleben möchten. Soll diese Vision aber eine Chance haben, sich zu verwirklichen, müssen die Regierungen jetzt ein 18. Ziel hinzufügen: das Bevölkerungswachstum einzuschränken.

Die heutigen Probleme der Menschheit sind in erster Linie die Folge von Überkonsum und Überbevölkerung. Trotzdem sind die Politiker oft nicht in der Lage, diese beiden Faktoren gemeinsam zu berücksichtigen, und vernachlässigen dabei insbesondere das Bevölkerungswachstum.

Der menschliche Einfluss auf die globale Umwelt lässt sich allgemein als Produkt aus der Bevölkerungsgröße und dem durchschnittlichen Pro-Kopf-Konsum betrachten. Daher hält der UN-Weltklimarat IPCC das Bevölkerungswachstum und die Zunahme des Wirtschafts- und Konsumwachstums für die beiden Hauptursachen der globalen Erwärmung. Der Ressourcenverbrauch und die Treibhausgasemissionen pro Kopf sind in den Industrieländern am höchsten, während das schnelle Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern zum Verlust an Wäldern und Biodiversität beiträgt.

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