Neue Hoffnung beim Klimawandel

Als sich die Welt in diesem Monat bei der Weltklimakonferenz in Indonesien auf den Bali-Aktionsplan einigte, hat sie einen wichtigen Schritt zur Kontrolle des Klimawandels getan. Der Plan macht vielleicht nicht viel her, da er die Welt im Wesentlichen zu weiteren Gesprächen anstatt zu spezifischen Maßnahmen verpflichtet, doch bin ich aus drei Gründen optimistisch.

Erstens war sich die Welt einig genug, um die Vereinigten Staaten dazu zu zwingen, ihre unnachgiebige Haltung aufzugeben. Zweitens steckt die Roadmap eine vernünftige Balance von zu berücksichtigenden Punkten ab. Und drittens sind realistische Lösungen möglich, mit denen die Welt wirtschaftliche Entwicklung mit der Regulierung von Treibhausgasen verbinden kann.

Der erste Schritt in Bali war, den Stillstand zu beenden, der die globale Reaktion auf den Klimawandel seit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls vor einem Jahrzehnt behindert hat. Dieses Mal hat sich die Welt zusammengeschlossen und sogar die US-Verhandlungsführerin ausgebuht, bis sie ihre Haltung änderte und einwilligte, den Aktionsplan von Bali zu unterzeichnen. Ebenso scheint auch das Widerstreben der großen Entwicklungsländer wie China und Indien, einen Plan zu unterzeichnen, ein Ende zu haben, obwohl noch viel zu tun bleibt, um ein weltweites Abkommen auszuhandeln, dem sowohl arme als auch reiche Länder zustimmen können.

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