Eine neue Richtung für die UNO

NEW YORK – Die Vereinten Nationen führen manchmal so etwas wie ein Doppelleben. Auf der einen Seite werden sie von Experten dafür kritisiert, dass sie nicht alle Probleme der Welt lösen. Auf der anderen Seite werden sie von immer mehr UN-Mitgliedstaaten und Menschen auf der ganzen Welt aufgefordert, mehr zu tun und an mehr Orten, als jemals zuvor, ein Trend, der sich 2011 fortsetzen wird.

Es ist nicht schwer zu verstehen, warum das so ist. Wir müssen nur die Zeitung aufschlagen, den Fernseher einschalten oder online gehen, um das Ausmaß der Not zu sehen. In viel zu vielen Ländern wüten Konflikte. Naturkatastrophen schlagen mit größerer Härte und öfter zu als jemals zuvor.

Und als ob das alles nicht genug wäre, stehen wir vor einer neuen Generation von Bedrohungen, die nichts mit den bisher gekannten gemein haben, Grenzen überschreiten und sich über den ganzen Globus ausbreiten. Kein Land und keine Gruppe kann damit alleine fertig werden. Alle müssen zusammenarbeiten - an einer gemeinsamen Sache und für gemeinsame Lösungen, um uns Herausforderungen wie Klimawandel, Armut und nuklearer Abrüstung zu stellen.

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