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Wie sich der Sozialstaat ohne Steuererhöhungen bezahlen ließe

LONDON – Der aktuelle Wert der nicht gegenfinanzierten staatlichen Verbindlichkeiten der US-Regierung für die Rente und für Medicare liegt bei 46,7 Billionen Dollar; das ist rund zweieinhalbmal so viel wie das BIP der USA. Laut anderen Schätzungen ist diese Zahl noch viel zu niedrig. Im Vereinigten Königreich ergibt eine ähnliche Berechnung durch das Adam Smith Institute einen Betrag von 1,85 Billionen Pfund Sterling – eine „versteckte Schuldenzeitbombe“. Und die Lage in der Schweiz, Frankreich, Belgien, Deutschland, Österreich und Spanien ist nicht viel anders. Es scheint, dass alle hochentwickelten Volkswirtschaften vor Problemen im Bereich der öffentlichen Finanzen stehen.

Vielleicht aber auch nicht.

Was wäre, wenn man im Leben tatsächlich so etwas wie einen „Free Lunch“ gäbe, wenn man doch etwas einfach so geschenkt bekäme? Was wäre, wenn es eine Möglichkeit gäbe, Geld für Sozialprogramme wie Renten und Krankenversorgung aufzubringen, ohne zusätzliche Steuern zu erheben? Tatsächlich gibt es eine derartige Möglichkeit: Die nationalen Finanzministerien sollten Sozialfürsorgefonds einrichten, die zu niedrigen Zinssätzen Kredite aufnehmen und dieses Geld am Aktienmarkt investieren.

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