Homophobie und Tyrannei

NEW YORK – Der ugandische Präsident Yoweri Museveni hat kürzlich ein neues Gesetz unterschrieben, das strengere Strafen für homosexuelle Handlungen vorsieht, darunter in manchen Fällen lebenslange Freiheitsstrafe. Ein nigerianisches Gesetz vom Januar bestraft homosexuelle Handlungen in diesem Land mit vierzehn Jahren Gefängnis.

Die neue Welle homosexuellenfeindlicher Gesetze in Nigeria und Uganda (laut Amnesty International ist in 38 von 54 afrikanischen Ländern Homosexualität illegal) folgt der jüngsten Tendenz zur Unterdrückung von Homosexualität an anderer Stelle. Letztes Jahr führte Russland ein Gesetz gegen „Schwulenpropaganda“ ein. Und im Januar weigerte sich das indische Parlament, ein Gesetz der britischen Kolonialzeit von 1861 abzuschaffen, das für homosexuelle Handlungen zehn Jahre Gefängnis vorsieht. Auch in Ägypten wird hart gegen Homosexuelle durchgegriffen.

Wie kann man diese Vielzahl repressiver Maßnahmen erklären?

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