Skip to main content

Rakuten headquarters in Tokyo Behrouz Mehri/Getty Images

Japan als „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“

TOKIO – Nicht viele Unternehmen mit Sitz in Tokio können mit ihrer Diversität prahlen. Vor 20 Jahren, als ich Rakuten als ehrgeiziges Internet- und E-Commerce-Startup gründete, waren wir genau wie die meisten japanischen Firmen: klein und überwiegend durch überwiegend männliche japanische Mitarbeiter geprägt. Heute haben wir über 10.000 Beschäftigte – 40% davon Frauen – aus 70 Ländern und gehören zu den größten Online-Einzelhändlern der Welt. Es ist unsere Vielfalt, die uns so erfolgreich gemacht hat.

Noch vor fünf Jahren bestand Rakutens Belegschaft überwiegend aus Japanern. Doch im März 2010 kündigte ich in einem Schritt, der meiner Ansicht nach für unser späteres Wachstum zentral war, eine „Verenglischung“ an: einen Plan, Englisch innerhalb von zwei Jahren zu unserer Konzernsprache zu machen. Ziel war es, den Boden für eine globale Expansion in einer Branche zu bereiten, die aggressiv um internetkompetente Talente konkurriert.

Als ich die „Verenglischung“ ankündigte, sprachen nur 10% unserer Belegschaft Englisch. Wie zu erwarten waren einige meiner Mitarbeiter besorgt; insbesondere diejenigen außerhalb des Unternehmens dachten, ich sei ein bisschen verrückt. Doch nur sieben Jahre später fragen uns Titanen der japanischen Unternehmenswelt um Rat beim Aufbau des Firmensitzes einer globalen Marke in der japanischen Hauptstadt.

We hope you're enjoying Project Syndicate.

To continue reading, subscribe now.

Subscribe

Get unlimited access to PS premium content, including in-depth commentaries, book reviews, exclusive interviews, On Point, the Big Picture, the PS Archive, and our annual year-ahead magazine.

https://prosyn.org/cJZ7lU0/de;

Handpicked to read next

  1. benami155_ Ilia Yefimovichpicture alliance via Getty Images_netanyahu Ilia Yefimovich/Picture Alliance via Getty Images

    The Last Days of Netanyahu?

    Shlomo Ben-Ami

    In Israel's recent parliamentary election, voters stopped Prime Minister Binyamin Netanyahu's leadership of the country toward xenophobic theocracy. But Israel now faces a period of political deadlock, and it remains to be seen whether Netanyahu really will be politically sidelined.

    2
  2. oneill66_getty images_world Getty Images

    The Return of Fiscal Policy

    Jim O'Neill

    With interest rates at record lows and global growth set to continue decelerating, there has rarely been a better time for governments to invest in infrastructure and other sources of long-term productivity growth. The only question is whether policymakers in Germany and elsewhere will seize the opportunity now staring them in the face.

    1

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated Cookie policy, Privacy policy and Terms & Conditions