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Die Vermessung einer besseren Zukunft für Afrikas Landwirte

LUSAKA – Die Global Positioning System-Technologie (GPS) wurde ursprünglich entwickelt, um im Kalten Krieg Atom-U-Boote aufzuspüren. Seit Jahren hilft sie Autofahrern auf der ganzen Welt, sich nicht zu verirren. Heute verfügen GPS-Instrumente über das Potenzial, den Landbesitz von Millionen Subsistenzbauern in ganz Afrika südlich der Sahara zu dokumentieren und sie so vor möglichem Landraub zu schützen und ein beträchtliches Entwicklungshindernis für die Region zu beseitigen.

Ausgestattet mit GPS-fähigen Tabletts oder Smartphones kartieren lokale und internationale NGOs sowie afrikanische Regierungen die Grundstücksgrenzen von Muschelfarmen in Ghana bis hin zu Baumwollfeldern in Sambia. Die finanziellen Mittel für diese Aktivitäten kommen von der US-amerikanischen Behörde für internationale Entwicklung (USAID), dem britischen Ministerium für internationale Entwicklung (DFID) und nationalen Finanzministerien.

Diese Bemühungen richten sich gegen eine der verhängnisvollsten und verheerendsten Schwachstellen in der landwirtschaftlichen Entwicklung. Die Weltbank schätzt, dass nur 10 Prozent des Grundbesitzes in den ländlichen Gebieten Subsahara-Afrikas dokumentiert sind.  Angesichts des Ausmaßes des Problems müssen Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und Geldgeber die Aktivitäten rasch ausweiten und technologische Innovationen nutzen, um den Landwirten in der gesamten Region die Dokumentation ihres Grundbesitzes schnell und effizient zu ermöglichen.

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