malaria treatment Ghana Shaul Schwarz/Getty Images

Ein weltweiter Plan für das Ende der Malaria

ABU DHABI – Niemand sollte an einer vermeidbaren Krankheit sterben. Dennoch fallen jährlich zwei Millionen Kinder vermeidbaren Krankheiten zum Opfer. Viele sind zu arm, um sich eine geeignete Behandlung leisten zu können. Die Mehrheit dieser Todesfälle wäre entweder mit verfügbaren Medikamenten behandelbar oder überhaupt vermeidbar gewesen.  

Eine dieser Krankheiten ist Malaria, eine lebensbedrohliche, von Stechmücken übertragene Krankheit. Vor weniger als einem Jahrhundert lebten Familien überall – auch in Nordamerika und Europa – in Angst vor einem Mückenstich. Malaria forderte nicht nur das Leben von Kindern und Erwachsenen, sondern sorgte auch für den Fortbestand der Armut und eingeschränktes weltweites Wirtschaftswachstum, wodurch Millionen Menschen gehindert wurden, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Heute haben über 30 Länder den Malaria-Erreger eliminiert und mindestens zehn weitere sind auf Kurs, dies bis 2020 zu erreichen. Trotzdem bleibt Malaria eine der führenden Todesursachen für Kinder unter fünf Jahren in Afrika südlich der Sahara, wo alle zwei Minuten ein Kind daran stirbt. Malaria ist außerdem teuer und kostet der Wirtschaft Afrikas jährlich etwa 12 Milliarden Dollar.

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