French Prime Minister Edouard Philippe speaks with pupils as he visits the Jean Perrin secondary school  ERIC FEFERBERG/AFP/Getty Images

Macrons Bildungsrevolution

PARIS – Seit der Abschaffung der Vermögensteuer und der Einführung einer Pauschalsteuer auf Kapitalerträge vergleichen die Gegner des französischen Präsidenten Emmanuel Macron diesen auf ziemlich böswillige Weise mit US-Präsident Donald Trump, der im Dezember die Steuern für die reichsten Amerikaner drastisch gesenkt hat. Einige seiner härtesten Kritiker bezeichnen Macron sogar als „Präsident für die Reichen“.

Dies entspricht in keiner Weise den Tatsachen. In ihrer Gesamtheit betrachtet, stellt Macrons Reformagenda einen neuen, vielversprechenden Ansatz zur Bekämpfung der Ungleichheit und der sozialen Immobilität in Frankreich dar. Und überhaupt sind die USA und Frankreich in diesen Fragen wirklich nicht vergleichbar. Obwohl sich die Einkommensungleichheit in Frankreich seit 1990 erhöht hat, bleibt sie deutlich unter der anderer entwickelter Länder.

Insbesondere ist das Verhältnis der obersten 10% der Einkommensverteilung zu den untersten 10% in den USA fünf Mal höher als in Frankreich (siehe Grafik). Darüber hinaus ist die französische Armutsrate mit 13,6% niedriger als in Schweden (14,5%) und Deutschland (16,7%). Und alle drei dieser europäischen Länder haben Armutsraten, die deutlich unter denen der USA liegen.

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