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Warum die Stärkung der Landrechte die Entwicklung stärkt

WASHINGTON – Für die meisten armen und schutzbedürftigen Menschen der Welt sind sichere Eigentumsrechte, einschließlich Landbesitz, ein selten zugänglicher Luxus. Wenn sich dies nicht ändert, sind die Ziele der nachhaltigen Entwicklung (SDGs) nicht zu erreichen.

Landbesitz bestimmt, wer wie lange und unter welchen Bedingungen Land nutzen darf. Die Besitzverhältnisse können sowohl auf offiziellen Gesetzen und Richtlinien als auch auf informellen Gepflogenheiten beruhen. Wenn diese Verhältnisse sicher sind, haben die Landnutzer einen Anreiz, nicht nur bewährte Verfahren für die Nutzung des Landes anzuwenden (z. B. unter Berücksichtigung der Umweltauswirkungen), sondern auch mehr zu investieren.

Es hat sich ein internationaler Konsens über die Bedeutung eines sicheren Landbesitzes für die Entwicklungsergebnisse herausgebildet. Im Jahr 2012 hat der Ausschuss für Welternährungssicherheit, der bei der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen angesiedelt ist, die Voluntary Guidelines on the Responsible Governance of Tenure als globale Norm in diesem Bereich gebilligt.

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