Klimawandel im Krisengebiet

OUAGADOUGOU – Das Land Burkina Faso liegt mitten in der Sahelzone, was bedeutet, dass es eines der Länder ist, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Die Bauern dort wissen vielleicht nur wenig über die physikalischen Ursachen der globalen Erwärmung, aber sie kennen ihre Auswirkungen – darunter nicht zuletzt die große Unregelmäßigkeit der Regenfälle. Diese führt zu Dürren und Überschwemmungen, die wiederum Ursache von Missernten, Erosion von Ackerland und Lebensmittelkrisen sind.

Aus diesen Gründen hat das Konzept der nachhaltigen Landwirtschaft sowohl in Burkina Faso als auch international in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Der Begriff wird im politischen Diskurs verwendet und entwickelte sich in der weltweiten Entwicklung der Landwirtschaft zu einem zentralen Ansatz. In der Tat ist die Nachhaltigkeit heute eine Haupttriebkraft der Landwirtschaft – und ist ebenso wichtig wie in den Jahrzehnten zuvor die Produktivität.

Das Konzept der nachhaltigen Landwirtschaft ist untrennbar verbunden mit dem der nachhaltigen Entwicklung, die 1987 erstmals als Modell eines Wirtschaftswachstums entworfen wurde, „das die Bedürfnisse der Gegenwart berücksichtigt, ohne dabei die Fähigkeiten zukünftiger Generationen zu beeinträchtigen, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.“

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