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Ist der „perfekte Sturm“ für die Märkte vorbei?

LAGUNA BEACH – Anfang dieses Jahres waren die Finanzmärkte weltweit gezwungen, einen perfekten Sturm zu bewältigen – eine durch eine ungewöhnliche Anhäufung kleinerer Störgrößen angeheizte massive Störung. Die finanzielle Volatilität stieg und beunruhigte die Anleger, die Aktienkurse gingen auf Achterbahnfahrt und endeten dann erheblich niedriger, die Renditen von Staatsanleihen stürzten ab, und die Kreditgeber fanden sich in der ungewöhnlichen Position wieder, für das Privileg, eine noch größere Menge Staatspapiere (fast ein Drittel der Gesamtsumme) zu halten, bezahlen zu müssen.

Je länger diese Störungen anhielten, desto stärker war die Bedrohung für die bereits durch strukturelle Schwächen, Einkommens- und Vermögensungleichheit, Inseln exzessiver Verschuldung, eine mangelnde Gesamtnachfrage und eine unzureichende politische Koordinierung stark unter Druck stehende Weltwirtschaft. Und während inzwischen wieder relative Ruhe auf den Finanzmärkten eingekehrt ist, halten die drei Ursachen der Volatilität weitgehend unvermindert an.

Erstens schüren zunehmende Anzeichen wirtschaftlicher Schwäche in China und eine Reihe uncharakteristischer politischer Fehltritte dort nach wie vor Sorgen über den allgemeinen Zustand der Weltwirtschaft. Da China die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist, dauerte es nicht lange, bis die Europäer ihre eigenen Wachstumsprognosen senkten und der Internationale Währungsfonds seine Erwartungen an das weltweite Wachstum nach unten korrigierte.

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