Macht Pornografie Männer verrückt?

NEW YORK – Es ist auffällig, wie viele sehr bekannte Männer sich in den letzten Jahren und gerade Monaten sexuell selbstzerstörerisch verhalten haben. Es ist nichts Neues, dass manche mächtige Männer sexuell unersättlich sind, aber in der Vergangenheit waren sie viel diskreter und haben sich mehr Mühe gegeben, keine Spuren zu hinterlassen.

Natürlich kann privates Gebaren allein schon anhand der verbesserten technischen Möglichkeiten einfacher exponiert werden. Aber genau darum geht es: viele Männer, die in Sexskandale verwickelt sind, haben sich selbst buchstäblich durch ihre eigenen Textmeldungen, Twitter und andere indiskrete Medien bloßgestellt.

Was steckt hinter diesen eigenartig enthemmten Entscheidungen? Könnte die seit einigen Jahren allerorten zu beobachtende Allgegenwärtigkeit und der Konsum von Pornografie das männliche Gehirn umpolen und ihre Entscheidungsfähigkeit über Sex beeinträchtigen und es ihnen erschweren, ihre Impulse zu beherrschen?

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