pedestrian bridge in detroit Kenneth Raymond/Getty Images

Kontrollmechanismen für Straßen und Brücken

WASHINGTON, DC – Bei der US-Präsidentschaftswahl von 2016 waren sich Hillary Clinton und Donald Trump darüber einig, dass die amerikanische Wirtschaft unter einer veralteten Infrastruktur leidet. Beide traten dafür ein, mehr in die Instandsetzung und Verbesserung der öffentlichen Kapitalbasis des Landes zu investieren. Nun bereitet die Trump-Regierung ihren ersten Haushaltsentwurf vor, und ihre Pläne in diesem Bereich werden aufmerksam beobachtet.

Die Vereinigten Staaten sind nicht allein: Der Rest der Welt leidet sogar noch stärker unter mangelhafter Infrastruktur. Auch andere Industrieländer müssen wieder mehr investieren, und die Entwicklungsländer tun gut daran, sich auf Bevölkerungswachstum, höheren Konsum und steigenden Bedarf an Verkehrsinvestitionen einzustellen.

Die Maßnahmen, die nach der weltweiten Finanzkrise von 2008 eingeführt wurden, führen jetzt dazu, dass die Investitionen in Infrastruktur wieder steigen. Ein Beispiel dafür ist der Juncker-Plan der Europäischen Union. Er zielt darauf ab, EU-Mittel in die Finanzierung riskanterer und innovativerer Projekte zu lenken. Zwischen 2016 und 2018 sollen so über 250 Milliarden Euro investiert werden.

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