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Wo Zeitungen noch boomen

NEU-DELHI – Auf aller Welt scheinen Zeitungen vom Aussterben bedroht. Die Abwanderung zahlreicher Leser ins Internet lässt die Auflagen ebenso drastisch sinken wie die Anzeigenerlöse. Nicht so in Indien.

Im Westen greift die Mehrheit der jüngeren Leser beim Frühstück nicht mehr zur Morgenzeitung, sondert informiert sich wann immer sie möchte per Tablet, Laptop oder Handy über die aktuellen Nachrichten. Die Anzeigenerlöse haben sich die Internetgiganten Facebook und Google einverleibt und die Einnahmen der Zeitungen sind in den Keller gerutscht. In den letzten Jahren hat die Branche eine Vielzahl von Insolvenzen erlebt und bei den Zeitungen, die noch auf dem Markt sind, hat es einen umfassenden Stellenabbau gegeben, vor allem in den Auslandsbüros. In den Vereinigten Staaten ist die Zahl der hauptberuflich tätigen Journalisten seit 2001 um 20 Prozent gesunken.

Sogar einige der traditionsreichen Blätter sind eingestellt worden oder erscheinen nur noch online. Die meisten Konsumenten erreicht man schließlich im Internet. Doch obwohl einige renommierte Zeitungen – etwa die New York Times, die Washington Post und der britische Guardian – eine soliden eigenen Internetauftritt entwickelt haben, reicht es nicht.

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