Die neue Grenze des Gesundheitswesens

PEKING – Für Entwicklungsländer stellt die Gesundheitspflege für ihre schnell wachsende – und, in manchen Fällen, schnell alternde – Bevölkerung eine scheinbar unüberwindliche Hürde dar, insbesondere angesichts der zunehmenden Belastung der Gesundheitssysteme und der Ausbreitung von Infektionen und anderen Krankheiten. Da der Zugang zu Medikamenten in diesen Regionen eine vielfältige Herausforderung ist, sollten möglichst viele Akteure daran beteiligt werden.

Pharmaunternehmen, Regierungen, gemeinnützige Organisationen und Lokalpolitiker müssen dauerhaft zusammenarbeiten, um benachteiligten Bevölkerungsgruppen dabei zu helfen, ihre Gesundheitsprobleme zu lösen. Gemeinsam sollten diese Parteien einen binären Ansatz verfolgen, der sowohl “Hardware”-Faktoren (die wie die Entfernung zu Behandlungsorten oder verlängerte Angebotsketten konstant bleiben) als auch “Software”-Faktoren (die Unwägbarkeiten, die je nach Region beträchtlich variieren, wie beispielsweise kulturelle Ansichten oder die Rolle der Familie) berücksichtigen.

Diese Prinzipien treffen insbesondere auf Orte wie die ländliche Xinjiang-Provinz in China zu, wo die Lebenserwartung auf 67 Jahre beschränkt ist (verglichen mit 73,5 in ganz China) und die Lebensqualität der Einwohner durch mangelnden Zugang zu Gesundheitsmaßnahmen erschwert wird. Xinjiang umfasst beinahe 1,7 Millionen Quadratkilometer, aber beheimatet nur 21 Millionen Menschen, von denen viele zu nomadischen Stämmen gehören. Von wirtschaftlichem Standpunkt aus beeinträchtigt Xinjiangs Entwicklungsrückstand die wirtschaftliche Wachstumsstrategie Chinas – die Provinz wird als das Tor des Landes zum Westen betrachtet.

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