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lopes5_LUDOVIC MARINAFPGetty Images_solar panels africa Ludovic Marin/AFP/Getty Images

Für Afrika ist grüne Politik kein Luxus

KAPSTADT – Anfang dieses Jahres wütete der tropische Wirbelsturm Idai in Südafrika, wo er Tausende Menschen verletzte und noch mehr aus ihrer Heimat vertrieb. In Mosambik wurde die Hälfte der Ernte und wichtigen Infrastruktur zerstört. Insgesamt waren in der Region über drei Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen. Dies war eine heftige Erinnerung daran, wie anfällig Afrika für die immer stärkeren Folgen des Klimawandels ist.

Wirbelstürme sind nichts Neues, aber im Zuge des Klimawandels werden sie immer häufiger: Pro Saison gibt es im Indischen Ozean durchschnittlich drei von ihnen, aber in dieser Saison waren es sieben. Dies gilt auch für andere Arten von Wetterereignissen: In Simbabwe leiden infolge klimatischer Dürre über zwei Millionen Menschen unter akuter Wasserknappheit.

Aber auch wenn Afrika wegen des Klimawandels vor neuen Herausforderungen steht, bieten sich dem Kontinent enorme Möglichkeiten, seine Wirtschaft auszuweiten und die immer noch vorherrschende Armut zu verringern. Das gesamte BIP der vom Klimawandel betroffenen afrikanischen Länder könnte von 2,45 Billionen Dollar im Jahr 2019 auf 3,46 Billionen Dollar im Jahr 2024 steigen.

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